Canine multifokale Retinopathie (CMR3)

Seit kurzen gibt es für diese Augenerkrankung einen Gentest. Bislang scheint der Finnische Lapphund eher weniger davon betroffen zu sein, als sein Verwandter der Lapinporokoira. Aber durch die Änderung des Tierschutzgesetzes gab es immer wieder mal Listen wo cmr3 und Lapphund darauf auftauchten, als Qualzuchtmerkmal, daher habe ich es mal noch extra beschrieben.
Die sogenannte Canine multifokale Retinopathie (CMR) ist eine erbliche Erkrankung, bei der die Netzhaut multiple Läsionen aufweist. Der genaue Verlauf der Erkrankung ist noch nicht vollständig geklärt und zusätzlich bei verschiedenen Rassen unterschiedlich. Im Normalfall zeigen sich erste Symptome bereits im Alter von vier Monaten. Die Krankheit entwickelt sich anschließend nur langsam. In einigen Fällen verschwinden die Läsionen der Retina und treten zu einem späteren Zeitpunkt erneut auf. Die klinisch exakte Beschreibung der Symptomatik einer CMR wird noch immer erforscht. Beeinträchtigung des Sehvermögens oder Sehstörungen sind für betroffene Tiere nicht beschrieben.

Dieser Test ist freiwillig, bisher ist nur Emma. Kiwi und Ernie darauf getestet. Ich werde zukünftig alle weiteren Zuchthunde darauf testen lassen.

Heidi Schulze
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